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Spitze - Spitzenschuhe
Samstag, den 10. März 2007 um 23:10 Uhr

SarahSpitzenschuhe sind dazu gedacht dass die Tänzerinnen auf den Zehenspitzen tanzen können und nicht nur - wie bei Schläppchen - auf dem Fußballen.

Der klassische und noch immer am weit verbreiteste Spitzenschuh besteht größtenteils aus Pappe und Gips. Um den Schuh herum sorgt Satain für ein elegantes Aussehen.

Der vordere Teil des Spitzenschuhs ist versteift und umfasst eng anliegend den Vorderfuß der Tänzerin um eine Standfläche für die Zehenspitzen zu schaffen. Hinzu kommt eine verstärkte Sohle die die Tänzerin so unterstützt, dass sie ihr Körpergewicht über den gewölbten Spann tragen kann, um sich somit ausbalancieren kann.

Mit der Zeit ist die Standfläche an den Spitzenschuhen immer breiter geworden.

Idealerweise sitzen die Schuhe eng wie eine zweite Haut am Fuß. Da jeder Fuß anders ist, muss man oft lange suchen um den am besten passenden Schuh zu finden. Professionelle Tänzerinnen tragen meistens speziell für ihren Fuß angefertigte Schuhe.

Um einen Spitzenschuh jedoch bei Aufführungen auf der Bühne tragen zu können muss er geschmeidig werden und sich dem Fuß anpassen. Es gibt verschiedene Methoden wie Tänzerrinnen die Sohle aufrauhen um einen besseren Stand zu haben, die Spitze umsticken oder mit Leder bekleben, damit es auf dem Satain nicht so rutscht, oder auch die Sohle biegen, um sie der Form des Spans anzupassen.

Schuhe aus neuartigem Material machen das Eintanzen und Formen der Spitzenschuhe unnötig. Jedoch werden diese von vielen Ballerinas abgelehnt, da sie auf die traditionelle Art des Spitzenschuhs schwören.

Kauft man sich neue "Pointé", wie Spitzenschuhe in anderen Ländern heißen so sind diese noch lange nicht fertig. Die Bänder müssen angenäht werden, teilweise auch Gummis über den Spann oder an der Ferse, sowie Leder auf die Kappe, oder einige Tänzerinnen umsticken sich diese sogar.
Eine vielzahl von Internetseiten geben Tipps bzgl. des anpassen der Spitzenschuhe
sowie des Annähens der Bänder.

Spitzenschuhe richtig binden

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zuerst wie der Schuh angezogen und so dass man gut an beide Bänder heran kommt.
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Danach wird das Innere Band einmal quer über den Fuß gelegt.
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Das Innere Band wird einmal um den Fuß herum gewickelt bis es wieder nach Aussen zeigt.

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Das Band das von Aussen kommt wird nun von der anderen Seite ebenfalls einmal um den Fuß gewickelt.
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Am Äusseren Rand des Fußes werden die Bänder miteinander verknotet.
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Der Knoten wird unter die Bänder geschoben damit man ihn nicht mehr sieht.

 

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Juli 2009 um 19:36 Uhr